Über Bluegrass Jamboree

2009 rollte der erste „Banjo Bus" mit drei Bands durchs Land. Bluegrass Impresario Rainer Zellner von der Tübinger Konzertagentur Music Contact, selbst lange aktiver Bluegrass-Musiker, hatte eine Vision:

RZ: „Ich muss ihn bekannt machen, diesen einmaligen Sound aus wilden, keltischen Geigenstücken, archaischen Balladen, schwarzem Blues und Swing sowie Gospel und Spirituals, wie er nur so im abgelegenen Südosten in den 1940er Jahren hat entstehen können und der sich bis heute immer wieder neu erfindet. Jamboree als Begriff für ein gemeinsames Fest wird in den USA traditionell für Festivals und Radio Shows verwendet. Das passt perfekt zu meinem Konzept mit drei Bands und gemeinsamem Finale aller Musiker."

Jeden Tag eine andere Stadt, ein andere Konzerthalle, ein anderes Hotel - und das über 25 Tage lang! Diese Form eines reisenden Bluegrass „Festivals" ist einmalig in Europa, wird in den USA bestaunt und anfragende Künstler stehen mittlerweile Schlange. Auf der langen Tour entsteht unter Künstlern und Crew eine verschworene Gemeinschaft auf der Basis von gegenseitiger Wertschätzung und Freundschaft - etwas dass sich in der ganz besonderen Atmosphäre der Jamboree-Show zeigt.

RZ: „Im ersten Jahr wusste noch niemand wovon wir reden, mittlerweile hat sich eine enthusiastische Fangemeinde gebildet und viele Medien unterstützen das Thema. Ich bestehe auf höchster künstlerischer Qualität und Originalität und reise regelmäßig nach USA. Schließlich will ich jedes Jahr ein neues, gut abgestimmtes Programm, mit Entdeckungen und kommende Stars der Szene präsentieren."

Die Idee, bunte und oft noch wenig bekannte Facetten der Bluegrass-, Folk-Roots- und Americana Music in einem regelmäßigen, hochkarätigen abendfüllenden Programm darzustellen, hat hierzulande voll eingeschlagen. Deshalb tourt traditionell im November-Dezember das „Bluegrass Jamboree – Festival of Bluegrass and Americana Music" im schon legendären "Banjo-Bus" durch Deutschland, Österreich, Schweiz und die Niederlande. Große Begeisterung und „standing ovations" prägten seit dem Start in 2009 die Konzerte dieses in Europa einmaligen Bluegrass-Konzeptes, das jährlich über 7000 Zuschauer begeistert und mit weiter steigenden Zahlen glänzt.

Die Medienbeachtung ist enorm: Highlights waren die Live-Präsentationen des Festivals in Rundfunkprogrammen wie dem WDR und Deutschlandradio Kultur, weltweite vierstündige Live-Übertragungen per Internet, unzählige Radio-Features und viele begeisterte Kritiken in relevanten Feuilletons. Die European Bluegrass Music Association hat Tourneeorganisator Rainer Zellner übrigens kürzlich als „Personality of the Year" für seine Verdienste um die Bluegrass Musik in Europa ausgezeichnet. Kein Wunder, ist er doch bestens international vernetzt immer ganz nah dran an den neuesten Entwicklungen. Auf den wichtigsten Veranstaltungen in USA findet er die Geheimtipps und lässt es sich nicht nehmen, diese dann auch in der Show persönlich anzukündigen. Das Festival hat nicht nur in Amerika bereits Kultcharakter und die Künstler reißen sich regelrecht darum, auf dieser Tournee mit dabei sein zu können.

Nicht zu vergessen sind die unzähligen euphorischen Kommentare der Besucher - viele davon sind aus Neugier gekommen und gleich zu echten Fans geworden. Kein Wunder, kann man doch beim bestens unterhaltenden Jamboree neben etablierten auch die kommenden Künstler der Szene und auch schon mal die Grammy-Stars von morgen zum ersten Mal hierzulande hautnah erleben. Szene-Stars wie die Steep Canyon Rangers, Frauenband Della Mae, Geigen-Weltwunder Michael Cleveland, die neue Königin der Bluegrass-Gitarre Molly Tuttle sowie weitere IBMA Preisträger als Beste ihres Instruments, wurden auf der Bluegrass Jamboree Tour erstmalig in Europa vorgestellt.

Die große Faszination für Bluegrass, Oldtime und Americana Music geht sicher auch von der umwerfenden Live Energie der Musiker aus, von der Interaktion mit dem Publikum und der handgemachten Musik. Ein Jamboree ist ein Ereignis wie aus der Urzeit der Menschen: zusammen sein, singen, tanzen, lachen, trinken und Geschichten erzählen. Publikum und Musiker inspirieren sich dabei gegenseitig, die Magie erlebt am stärksten wer wirklich Teil dieser besonderen Interaktion ist. Zum Schluss der Show kommen noch einmal alle Musiker auf die Bühne und bedanken sich in gemeinsamer Session vor und mit dem Publikum.

Das sagt die Presse:
„Urform der Popmusik”
(Feuilleton Süddeutsche Zeitung)

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